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Kritiken (Auswahl) |
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Saarbrücker Zeitung vom 17.04.2007 Wie aus dem Bilderbuch Begeisternder Modern-Jazz-Abend mit dem Tony Lakatos Quintett Saarbrücken. Gleich zwei Bluenote-Schmankerl servierte das Jazz-Syndikat an aufeinander folgenden Tagen im Kulturbistro Malzeit. Auftakt war am Sonntag: Nach der Eröffnung der Ausstellung des Fotografen Michael Schmitt mit Aufnahmen vom Festival Jazz-Transfer 2006 gehörte dem Tony Lakatos Quintett
die Bühne zu einem von der ersten bis zur letzten Minute begeisternden
Modern-Jazz-Abend wie aus dem Bilderbuch. |
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Kritiken über die CD "Plays The Music Of Wayne Shorter" |
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Jazzthing Juni-August 2005 Michael Flügel Quartet Plays The Music of Wayne Shorter Es ist nicht neu, dass Jazzmusiker jeden Alters Stücke
von Wayne Shorter interpretieren - auch und gerade dann, wenn diese Stücke
aus den 1960ern stammen, als der Saxofonist der Hauskomponist im legendären
Miles Davis Quintet war. Umso überraschender ist es aber, wenn sich ein
junger Musiker wie der Nürnberger Pianist Michael Flügel mit einer
ganzen CD dem Werk dieses legendären Saxofonisten und Komponisten nähert:
"Plays The Music Of Wayne Shorter" (Jazz4Ever/jazz-network.com).
Dabei legen der Pianist und sein Quartett keinen Wert auf eine werkgetreue
Wiedergabe dieser Jazzklassiker. Flügel gelingt es in seinen Arrangements
von Shorter-Stücken wie "Witch Hunt", "Speak No Evil",
"Adam's Apple" und "ESP", die kompositorischen
Eigenheiten der Originale sowie deren Interpretation durch die jeweiligen
Musiker, mit denen Shorter diese Stücke spielte, herauszuarbeiten: prägnante,
klare Melodieführungen, ungewöhnlich verlaufende harmonische Wendungen
und das geistreiche, improvisierende Bearbeiten des Materials.
Gleichzeitig legen der Leader am Flügel, Hubert Winter am Tenorsaxofon,
Markus Schieferdecker am Bass und Andreas Gandela an den Drums in ihren
Chorussen die Zeitlosigkeit der Shorter-Kompositionen offen und machen
deutlich, dass sie auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Kraft und
Einmaligkeit verloren haben. Noch etwas wird deutlich: Es ist spannend zu
erleben, dass es auch eine europäische Perspektive auf Shorters Werk
gibt, ohne dessen Originalität zu verleugnen. |
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Keyboards 06/2005 - Christoph Spendel - jazzkolumne Made in Germany Die Jazzpianolandschaft im deutschsprachigen Raum ist nicht - wie so oft behauptet - vom Aussterben bedroht. Eine Flut von Neuerscheinungen teutonischer Keyboarder stellt dies stets unter Beweis. Um die Vielseitigkeit zu demonstrieren, möchte ich ihnen diesmal drei sehr unterschiedliche Künstler und deren Produktionen vorstellen. Michael Flügel In klassischer Piano/Saxofon-Tradition dagegen das Quartett des Pianisten
Michael Flügel. Der Titel seiner CD "Plays The Music Of Wayne
Shorter" ist mehr als selbsterklärend. Die Kompositionen des
ehemaligen Weather-Report und Miles-Davis-Saxofonisten waren stets
Ausgangsmaterial für Pianisten. Michael Flügel studierte an der
Musikhochschule in Hannover und am Vermont Jazz Center in den USA. Seit
seiner Rückkehr arbeitete er mit den Saxofonisten Roman Schwaller, Leszek
Zadlo, Allan Praskin und Tony Lakatos zusammen. Das von klassischer
Tradition beeinflusste Pianospiel hat alle Schattierungen der McCoy-Tyner-
und Herbie-Hancock-Philosophie übernommen und korrespondiert auf
hervorragende Art und Weise mit dem Tenor-Saxofonisten Hubert Winter, der
zu den führenden Neuentdeckungen Deutschlands auf diesem Instrument gehört.
Unter anderem zu hören sind die Wayne-Shorter-Kompositionen "Witch
Hunt", "Speak No Evil" und "ESP" - Songs, die
Geschichte gemacht haben und zeitlose Kultur darstellen. Trotz aller
Komplexität dieser Kompositionen hat Michael Flügel den ausgewählten
Songs durch seine Arrangements eine neue Bedeutung verliehen. Auch wenn
die Werke teilweise erst nach genauerem Hinhören identifiziert werden können,
bleibt der Spirit von und der Respekt vor Wayne Shorter erhalten. |
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Jazzpodium Nr. 6 / Juni 2005 Michael Flügel Quartet Plays The Music Of Wayne Shorter Ein kleines Jubiläum feiert Alfred Mangold von
Jazz4ever (im Vertrieb von SiB-Distribution) mit vier sehr bemerkenswerten
Neuveröffentlichungen, die jede für sich für die Ausrichtung und die
Verdienste seines kleinen Labels stehen könnten: |
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Der Schallplattenmann Jazz Junge Würdigung des alten Meisters Das Werk Wayne Shorters stellt eine Herausforderung für jeden jungen Jazz-Musiker dar. Der Saxophonist Shorter zählt als Komponist sicherlich zu den besten, variantenreichsten und eigenständigsten der Jazz-Geschichte. Pianist Michael Flügel und sein Quartett mit Hubert Winter (ts), Markus Schieferdecker (b) und Andreas Gandela (dr) meistern diese Aufgabe souverän und finden ihre eigenen Wege durch die komplexe und teilweise ungewöhnliche Harmonik der Stücke. Speziell Hubert Winter präsentiert sich als eigenständige Stimme am Tenor-Saxophon. Doch neben der Interpretation sind es vor allem Flügels Arrangements, die den Reiz dieser CD ausmachen. Klassiker wie "Witch Hunt", "Speak No Evil", "Adam's Apple" und "ESP" erscheinen hier im neuen Gewand. [sg: ****] |
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Nürnberger Nachrichten, Montag, 12. April 2005 "The Michael Flügel Quartett plays the music of
Wayne Shorter" |
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PLÄRRER - Januar 2005 JAZZ-CD DES MONATS Wenn man Michael Flügel als fränkischen Pianisten bezeichnet, wird man
ihm nicht gerecht, denn er gehört seit geraumer zu den "Young Lions"
der deutschen Szene und auch darüber hinaus. Es ist schon ein hoher
Anspruch für einen jungen Musiker, sich an Wayne Shorter zu messen. Mit
seinen langjährigen und durchaus kongenialen Partnern Hubert Winter (ts
& fl) Markus Schieferdecker (b) Andreas Gandela (dm) und den beiden Gästen
Franz Weyerer (fh) und Gerhard Gschlössl (tb) wird er dieser
Herausforderung durchaus gerecht. Man spürt, dass sich Michael sehr
intensiv mit Waynes Stil- und Spielverständnis auseinander gesetzt hat,
ist es doch seinem eignen nicht gerade fremd. Ins Studio ist er wohl erst
gegangen, als das Quartett gut eingespielt war. So kann man die Scheibe
als gelungen, ja sogar als meisterlich einstufen, was auch für die
inspirierten Soli gilt. |
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Zentralnerv Nr. 116 Juli September 2005 The Michael Flügel Quartet - Plays The Music Of Wayne Shorter Der Nürnberger Pianist Michael Flügel präsentiert eine durchweg hörenswerte CD, die auch bundesweit Beachtung finden wird! Das groovt cool, die Soli klingen inspiriert und relaxed - so wie es eben sein soll. Keine angestrengten Jazzlicks und Fingerübungen, sondern Musik! Eine fein aufeinander eingespielte Band mit Hubert Winter am Sax, Markus Schieferdecker am Bass und Andreas Gandela an den Drums interpretiert ausschließlich Wayne Shorter Kompositionen, die sich allerdings auf dessen Stücke Mitte der 60er Jahre beschränken. Da hätte man Mr. Shorter schon auch mit ein oder zwei seiner moderneren und neueren Kompositionen vorstellen können, er hat ja auch spannende Musik für Weather Report (Elegant People" in der Flügel-Quartet-Version wäre z.B. spannend zu hören!) und seine anschließenden Soloalben komponiert. Das schmälert aber den Wert der Interpretationen von Klassikern wie Witch Hunt", Speak No Evil" oder Adam's Apple" überhaupt nicht, denn die haben auch einiges an Überraschendem zu bieten! |
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Live-Kritiken |
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Frankfurter Rundschau vom 20.07.2005 Lässigkeit mit Ziel Ein entflammter Konzertabend des Tony-Lakatos-Quintetts im Frankfurter Jazzkeller Der Jazz ist eine weitgehend historisierte und
kanonisierte Musik. Die letzte umwälzende Stilinnovation, die Entwicklung
des freien improvisatorischen Spiels, liegt mehr als vier Jahrzehnte zurück.
Seither wird, sieht man von grenzüberschreitenden Experimenten an den Rändern
des Genres ab, aus den Beständen der Vergangenheit geschöpft. So ist
denn auch mit einem Generationenkonflikt gewiss nicht zu rechnen. Jung und
Alt bedienen sich der gleichen überlieferten musikalischen Sprachen. |
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Süddeutsche Zeitung vom 06.10.2004 Verträumter Strandspaziergang
UNTERHACHING - Bossa Nova, das ist mehr ein flüchtiger Blick als ein Kuss, mehr Zärtlichkeit
als Leidenschaft. Diese Beschreibung von Vinicius de Moraes, dem wohl
bekanntesten Dichter Brasiliens, trifft den Charakter dieser
entspannten, zurückhaltenden und melancholischen Musik ziemlich genau.
Samba und Cool Jazz verschmelzen hier zu einer Mischung, die vor allem
eins ist: sehr, sehr cool. Wenn es dann auch noch hochkarätige Musiker
sind, wie Viviane de Farias, Paulo Morello und Kim Barth, sowie Michael
Flügel und Mauro Martins, die jetzt im Kubiz auftraten, dann bedeutet
das ein verträumt-lässiges Konzertereignis erster Güte. |
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Heidenheim, Montag, 24. September 2002 Ein Genuss war Michael Flügels Pianospiel. Die hohe
Dynamik, sprudelnden Läufe und die komplexe Rhythmik waren die Stärke
des sympathischen Pianisten, der eine gehörige Portion Humor in das
komplexe Zusammenspiel einbrachte. |
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Rother Nachrichten vom 7. Dezember 1998 (mit Tim Hagans in der Rother Kulturfabrik) ... Harte Übergänge vom ungestümen
Vorwärtsdrängen zur leisen Gangart prägten die Kompositionen des
Michael Flügel Quintetts. Das war Groove, der in die Beine geht, ein
energiegeladenes Konzert der extraklasse. Improvisatorische Brillianz
gepaart mit perfekter Technik das Michael Flügel Quintett konnte nicht
nur eingefleischte Jazzliebhaber überzeugen, sondern auch solche, die es
noch werden wollen. |
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Süddeutsche Zeitung vom 11. November 1997 (mit Enrico Rava in der Unterfahrt München) Papa und seine Jungs - Michael Flügel Quintett in der
Unterfahrt. Ob Saxophonist Frank Lauber rasende Läufe la Charlie Parker
hinlegte, Bassist Markus Schieferdecker mit hartem Griff und der Fülle
der dunklen Töne das treibende Schlagzeug von Hannes Nied mit den
rhythmischen Klangmustern des vielseitigen Bandleaders Michael Flügel
verband jeder der vier Nachwuchsmusiker beherrscht sein Instrument mit
handwerklicher Virtuosität. |